Es weihnachtet sehr!

Unsere Sylter Weihnachtsgeschichte für Sie...

Frohes Fest 

Unsere Sylter Weihnachtsgeschichte für Sie...

Es begab sich zu einer Zeit, als ein Fischer mit aufgestelltem Jackenkragen, tiefsitzender Wollmütze und wiegendem Gang am ersten Dezembermorgen sein kleines Boot im Hafen verließ.

Zur gleichen Zeit trat die Schriftstellerin barfuß auf die kalten Holzbohlen einer Terrasse, hielt eine giftgrüne Wolldecke eng um ihren Körper und stieg schnell über einige Stufen auf die Düne. Der Fischer bewegte sich durch die eisige Kälte zu seinem himmelblauen Fahrrad. Der Wind flüsterte leise von warmen Gedanken an Weihnachten. Die Schriftstellerin atmete das Wintermeer ein, das ihr tief unter der Dünenklippe entgegenschlug und das Flüstern des Windes verschlang. Der Rausch aus salziger Luft öffnete ihren strengen Haarknoten. Am Hafen waren nur die Möwen zu hören, das Wasser schwappte und Fahnenmaste störten die Stille. Der Fischer schwang sich auf sein Rad, ohne Fang, aber mit einem Lächeln zwischen roten Wangen und laufender Nase. Die Schriftstellerin war noch eine Fremde auf dieser Insel. Allein. Sie mochte das Haus mit der blauen Tür, sie liebte den Wind, den sie unter dem Dach durch die Fensterluke fühlen konnte und den Sternenhimmel, der manchmal hell über ihr schien. Der Fischer hatte gelernt, bei Gegenwind vor das Vorderrad zu schauen und nicht in die Ferne. So würde der Weg viel kürzer. Er hatte dieser Empfehlung seine Gelassenheit zu verdanken. Und er hatte noch viel zu erledigen für seine Weihnachtszeit allein. Die Schriftstellerin hatte nichts zu erledigen. Hier fand sie Rückzug und Ruhe. Der Wind flüsterte leise von warmen Gedanken an Weihnachten - doch sie hörte es nicht. Der Fischer schlängelte sich durch Dünen, blasses Gras und tiefschwarze Heide - eine morbide schöne Welt. Sein Gesicht brannte in der Kälte. Die Schriftstellerin würde gleich den Tag beginnen. Mit Spiegeleiern, Kaffee und einem heißen Bad. Mit Schreiben, Lesen und Nachdenken. Er neigte seinen Kopf zur Seite und wäre nicht dieser giftgrüne Fleck erschienen, hätte er nicht plötzlich das Klackern des Leerlaufs vernommen. Wie ein grüner anmutiger Drache im Wind stand sie da. Sie sah ihn auch. Großer wunderbarer Mann, mit aufgestelltem Kragen, silbergrauem Haar unter einer zu kleinen Wollmütze - lächelnd. Einfach so - rollend auf seinem Fahrrad. Er sah die wilden Locken, Augen wie dunkle Seen, erhaben im Wind. Sie betrachtete ihn und auch wenn er lächelte, blieb sie bewegungslos. Der Wind flüsterte leise von warmen Gedanken an Weihnachten. Schließlich aber verschwand der Fischer zwischen den Dünen, ein kleiner Punkt, dem sie verblüfft nachsah. Vielleicht nur eine kurze Phantasie aus ihren Tagträumen. Kurze Dezembertage füllte der Fischer mit Vorbereitungen für Weihnachten. Und diesmal mit Bildern - von einer giftgrünen Drachenfrau.Der Wind flüsterte leise von warmen Gedanken an Weihnachten. Sie schrieb, ließ die Tage ziehen und suchte bei ihrer täglichen Fahrt ins Dorf nach jenem himmelblauen Fahrrad, das aus einer Phantasie in ihr Leben geradelt war. Im Dorf ertönte die Klingel der kleinen Genuss-Manufaktur. Der Fischer liebte die blauweißen Friesenkacheln des Ladens und jedes Jahr kaufte er dort seine Kenkentjüch - das schmückenden Gebäck für seinen Julboom im Fenster. Jeden Morgen im Dunkel verließ die Schriftstellerin das Haus für warme Brötchen. Dann sah sie die Fenster, geschmückt und hübsch beleuchtet. Ein Fahrrad, ein Himmelblaues - es wäre ihr lieber gewesen.Doch sie sah es nicht. Der Fischer radelte jeden Tag an dem Haus vorbei. Mit Blick auf die Düne. Aber die Tage waren kalt und er sah sie nicht. Und dann, an einem weiteren Dezembermorgen, als die Schriftstellerin nach einem morgendlichen Spaziergang in das Haus zurückkehrte, fand sie einen kleinen Zettel an ihrer Tür. „Wirst Du auf Händen getragen?“ stand da, gefaltete warme Worte. Der Fischer saß am selben Tag in der kleinen Genuss- Manufaktur, trank erst Friesentee und dann ein Glas Portwein und wartete. Er hörte den Wind, der von warmen Gedanken an Weihnachten flüsterte. Die Schriftstellerin zögerte nicht. Sie fuhr los. Nicht, um Brötchen zu holen. Sie mochte blaue Türen, aber himmelblaue Fahrräder ganz besonders. Und diesmal fand sie es. In dem Haus auf der Düne roch es nach Tannenzweigen und Plätzchen. Kerzen schienen auf einem festlich gedeckten Tisch - mit zwei Tellern, zwei Gläsern und dem Blick auf das weite Meer. Der Fischer schaute die Schriftstellerin an und griff ihre Hand. “Frohe Weihnachten, mein Wunder.” sagte er. Sie lächelte. Draußen flüsterte der Wind warme Gedanken an Weihnachten - und diesmal hörten es beide.

  • Es begab sich zu einer Zeit, als ein Fischer mit aufgestelltem Jackenkragen, tiefsitzender Wollmütze und wiegendem Gang am ersten Dezembermorgen sein kleines Boot im Hafen verließ. Zur gleichen Zeit trat die Schriftstellerin barfuß auf die kalten Holzbohlen einer Terrasse, hielt eine giftgrüne Wolldecke eng um ihren Körper und stieg schnell über einige Stufen auf die Düne. Der Fischer bewegte sich durch die eisige Kälte zu seinem himmelblauen Fahrrad. Der Wind flüsterte leise von warmen Gedanken an Weihnachten. Die Schriftstellerin atmete das Wintermeer ein, das ihr tief unter der Dünenklippe entgegenschlug und das Flüstern des Windes verschlang. Der Rausch aus salziger Luft öffnete ihren strengen Haarknoten. Am Hafen waren nur die Möwen zu hören, das Wasser schwappte und Fahnenmaste störten die Stille. Der Fischer schwang sich auf sein Rad, ohne Fang, aber mit einem Lächeln zwischen roten Wangen und laufender Nase. Die Schriftstellerin war noch eine Fremde auf dieser Insel. Allein. Sie mochte das Haus mit der blauen Tür, sie liebte den Wind, den sie unter dem Dach durch die Fensterluke fühlen konnte und den Sternenhimmel, der manchmal hell über ihr schien. Der Fischer hatte gelernt, bei Gegenwind vor das Vorderrad zu schauen und nicht in die Ferne. So würde der Weg viel kürzer. Er hatte dieser Empfehlung seine Gelassenheit zu verdanken. Und er hatte noch viel zu erledigen für seine Weihnachtszeit allein. Die Schriftstellerin hatte nichts zu erledigen. Hier fand sie Rückzug und Ruhe.

  • Der Wind flüsterte leise von warmen Gedanken an Weihnachten - doch sie hörte es nicht. Der Fischer schlängelte sich durch Dünen, blasses Gras und tiefschwarze Heide - eine morbide schöne Welt. Sein Gesicht brannte in der Kälte. Die Schriftstellerin würde gleich den Tag beginnen. Mit Spiegeleiern, Kaffee und einem heißen Bad. Mit Schreiben, Lesen und Nachdenken. Er neigte seinen Kopf zur Seite und wäre nicht dieser giftgrüne Fleck erschienen, hätte er nicht plötzlich das Klackern des Leerlaufs vernommen. Wie ein grüner anmutiger Drache im Wind stand sie da. Sie sah ihn auch. Großer wunderbarer Mann, mit aufgestelltem Kragen, silbergrauem Haar unter einer zu kleinen Wollmütze - lächelnd. Einfach so - rollend auf seinem Fahrrad. Er sah die wilden Locken, Augen wie dunkle Seen, erhaben im Wind. Sie betrachtete ihn und auch wenn er lächelte, blieb sie bewegungslos. Der Wind flüsterte leise von warmen Gedanken an Weihnachten. Schließlich aber verschwand der Fischer zwischen den Dünen, ein kleiner Punkt, dem sie verblüfft nachsah. Vielleicht nur eine kurze Phantasie aus ihren Tagträumen. Kurze Dezembertage füllte der Fischer mit Vorbereitungen für Weihnachten. Und diesmal mit Bildern - von einer giftgrünen Drachenfrau. Der Wind flüsterte leise von warmen Gedanken an Weihnachten. Sie schrieb, ließ die Tage ziehen und suchte bei ihrer täglichen Fahrt ins Dorf nach jenem himmelblauen Fahrrad, das aus einer Phantasie in ihr Leben geradelt war. Im Dorf ertönte die Klingel der kleinen Genuss Manufaktur. Der Fischer liebte die blauweißen Friesenkacheln des Ladens und jedes Jahr kaufte er dort seine Kenkentjüch - das schmückenden Gebäck für seinen Julboom im Fenster. Jeden Morgen im Dunkel verließ die Schriftstellerin das Haus für warme Brötchen. Dann sah sie die Fenster, geschmückt und hübsch beleuchtet. Ein Fahrrad, ein Himmelblaues - es wäre ihr lieber gewesen.

  • Doch sie sah es nicht. Der Fischer radelte jeden Tag an dem Haus vorbei. Mit Blick auf die Düne. Aber die Tage waren kalt und er sah sie nicht. Und dann, an einem weiteren Dezembermorgen, als die Schriftstellerin nach einem morgendlichen Spaziergang in das Haus zurückkehrte, fand sie einen kleinen Zettel an ihrer Tür. „Wirst Du auf Händen getragen?“ stand da, gefaltete warme Worte. Der Fischer saß am selben Tag in der kleinen Genuss- Manufaktur, trank erst Friesentee und dann ein Glas Portwein und wartete. Er hörte den Wind, der von warmen Gedanken an Weihnachten flüsterte. Die Schriftstellerin zögerte nicht. Sie fuhr los. Nicht, um Brötchen zu holen. Sie mochte blaue Türen, aber himmelblaue Fahrräder ganz besonders. Und diesmal fand sie es. In dem Haus auf der Düne roch es nach Tannenzweigen und Plätzchen. Kerzen schienen auf einem festlich gedeckten Tisch - mit zwei Tellern, zwei Gläsern und dem Blick auf das weite Meer. Der Fischer schaute die Schriftstellerin an und griff ihre Hand. “Frohe Weihnachten, mein Wunder.” sagte er. Sie lächelte. Draußen flüsterte der Wind warme Gedanken an Weihnachten - und diesmal hörten es beide.

Unser TEAM wünscht Ihnen und Ihren Liebsten fröhliche und besinnliche Weihnachten!


Unser TEAM wünscht Ihnen und Ihren Liebsten fröhliche und besinnliche Weihnachten!


Felix 

Gestandener Küchen-Profi


Benny 

Gute Seele im Service


Johannes 

Charmanter Koch mit Genuss-Leidenschaft


Jackys 

Bewirtungs-Expertin im Alten Bahnhof


Marco 

Gastgeber mit Format


Jessica 

Koryphäe im stilvollen Service


Niklas 

Lebende Weinkarte auf Sylt


Fabian 

Herzliches Küchen-Urgestein


Tamara 

Pragmatische Küchenmeisterin 


Tobias 

Unser Portwein-Experte 


Caro 

Kreativer Marketing-Profi der Manufaktur


Jens 

Erfindergeist in der Manufakturküche


Ann-Kristin 

Souveräne Koordination von Zahlen & Waren


Alberto 

Unser Held perfekt gepackter Pakete 


Sarah 

Perfektionierte Gastgeberin


Tina 

Multitasking-Talent im Onlineshop


Eva 

Flinke Feder im Genuss-Kosmos


Malte 

Die rechte Hand von Johannes King


Lars 

Steuermann in Hamburg


Tabea 

Entdeckerin in den Weiten der Channels


Antonia 

Autorin mit Genuss & Seele


Bianca 

Innovative Social Media-Expertin


Johannes 

Die Genuss-Instanz auf Sylt & anderswo

Wir sagen von Herzen DANKE für Ihre Treue und Verbundenheit und freuen uns Sie online oder auf Sylt begrüßen zu dürfen.


Wir sagen von Herzen DANKE für Ihre Treue und Verbundenheit.