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Ein Tag auf Sylt - mein erstes Treffen mit dem King

"Das ist Anika von den Lead Agents aus Hamburg. Anika ist ab jetzt hier die Krake.“ Zunächst erntet Johannes King einige irritierte Blicke, als er mich den einzelnen Mitarbeitern des Söl’ring Hof mit diesen Worten vorstellt. Wie ein achtarmiger Tintenfisch sehe ich nicht gerade aus.weiterlesen ...

"Das ist Anika von den Lead Agents aus Hamburg. Anika ist ab jetzt hier die Krake.“ Zunächst erntet Johannes King einige irritierte Blicke, als er mich den einzelnen Mitarbeitern des Söl’ring Hof mit diesen Worten vorstellt. Wie ein achtarmiger Tintenfisch sehe ich nicht gerade aus.

"Das ist Anika von den Lead Agents aus Hamburg. Anika ist ab jetzt hier die Krake.“ Zunächst erntet Johannes King einige irritierte Blicke, als er mich den einzelnen Mitarbeitern des Söl’ring Hof mit diesen Worten vorstellt. Wie ein achtarmiger Tintenfisch sehe ich nicht gerade aus. Doch da lacht der Koch auch schon wieder herzhaft – wie so oft an diesem Tag. "Die Lead Agents sind die Agentur, die sich um meine Website kümmert. Anika ist dort jetzt Online-Redakteurin und kümmert sich ab sofort mit um unser Genuss-Magazin. Sie ist also die Krake, die Verbindung zwischen der Redaktion und uns allen.“ Foto2Und eben deshalb bin ich heute auf Sylt unterwegs, um Johannes und den Söl’ring Hof kennenzulernen. Vor allem, um mir selbst einen Eindruck von der Insel zu verschaffen, von den Menschen, dem Genuss-Shop. Dieser Eindruck könnte bis jetzt nicht besser sein – Sylt  präsentiert sich von seiner besten Seite. Keine einzige Wolke ist am Himmel zu sehen und die tiefblaue Farbe spiegelt sich in der Nordsee. Es fühlt sich eher nach Urlaub als nach Arbeit an, hier bei schönstem Sonnenschein umher zu fahren.

Auf das Schwein gekommen

Der Tag begann schon viel zu früh, um den ersten Zug aus Hamburg nach Sylt um halb sechs Uhr zu erwischen, doch nicht nur das Wetter entschädigt dafür, als ich drei Stunden später in Keitum ankomme. Nach einem Frühstück mit den wunderbar fruchtigen Aufstrichen à la King erhalte ich eine persönliche Führung durch den Genuss-Shop, natürlich untermalt von vielen interessanten Anekdoten des Chefs zu den Produkten. So höre ich die Geschichte des Morsumer Bauernapfels, den der österreichische Brenner Hans Reisetbauer aus den vielen harten, nicht zum Verzehr geeigneten Äpfeln aus dem Garten in Morsum gebrannt hat. Auch über den Produzenten der feinen Hockmannshof-Wurst gibt es etwas zu erzählen: Auf dem Bauernhof in dem Dorf Humptrup an der dänischen Grenze lebt das Schwein Mathilde, das nun Johannes gehört. Er hat es zum Geburtstag geschenkt bekommen.

Eine kulinarische Reise

Nach einer kurzen Fahrt befinde ich mich schließlich im Söl’ring Hof in Rantum, wo der Rundgang durch das Hotel samt Vorstellung als "Krake“ folgt. Mir fällt auf, dass Johannes sehr herzlich mit seinen Mitarbeitern umgeht. Zwar wird bei der Führung auch gleich die Einhaltung der hoteleigenen Qualitätsstandards streng überprüft, doch auch ein kleiner Witz hier und ein Augenzwinkern dort dürfen nie fehlen. Besonders angetan haben es mir, wie sicherlich vielen anderen Besuchern auch, die Restaurantterrasse und das auf der Düne stehende Bänkchen mit Blick auf den Strand und das Meer. Was für eine Aussicht! In der Sonne sitzend gönne ich mir eine kleine Stärkung: Obstsalat mit Joghurt und erfrischender Rhabarberschorle. Da kommt direkt wieder Urlaubsstimmung auf. 20140603_144847_neu2Eindruck hinterlässt kurze Zeit später auch der Kräutergarten auf dem Bauernhof in Morsum, durch den ich mich probieren "muss“. Von Spargel über Sellerie und Meerkohl bis hin zu Kräutern, die ich noch nie zuvor bewusst gegessen habe – ligurischer Beifuß gehört zum Beispiel dazu – wachsen hier zahlreiche Zutaten für die Sterneküche. Nach diesem geschmacksintensiven Ausflug geht es zurück nach Keitum, wo wiederum das Mittagessen wartet: Gemüsesalat mit Gartenkräutern und Vinaigrette sowie einfach himmlische hausgemachte Nudeln mit Pfifferlingen. Am Abend sitze ich nicht nur vollkommen satt, sondern auch sehr zufrieden im Zug zurück nach Hamburg. Ich freue mich auf meine zukünftige Arbeit als "Krake“ und darauf, öfter mal an der Nordsee vorbeizuschauen – natürlich immer auf der Suche nach interessanten neuen Geschichten.

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