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Hering Berlin – Wiebke Lehmann im Interview

Stefanie Hering, Wiebke Lehmann und Götz Esslinger gründeten 1999 das Label "Hering Berlin“ und gehören inzwischen zu den renommiertesten Porzellanherstellern der Republik. Hering Berlin löst sich in der Neuinterpretation vom bürgerlichen Bild der klassischen gedeckten Tafel, dabei geht die Designerin und Keramikmeisterin mit formal höchst anspruchsvollem Design an die Grenzen des handwerklich Machbaren. weiterlesen ...

Stefanie Hering, Wiebke Lehmann und Götz Esslinger gründeten 1999 das Label "Hering Berlin“ und gehören inzwischen zu den renommiertesten Porzellanherstellern der Republik. Hering Berlin löst sich in der Neuinterpretation vom bürgerlichen Bild der klassischen gedeckten Tafel, dabei geht die Designerin und Keramikmeisterin mit formal höchst anspruchsvollem Design an die Grenzen des handwerklich Machbaren.

Stefanie Hering, Wiebke Lehmann und Götz Esslinger gründeten 1999 das Label "Hering Berlin“ und gehören inzwischen zu den renommiertesten Porzellanherstellern der Republik. Hering Berlin löst sich in der Neuinterpretation vom bürgerlichen Bild der klassischen gedeckten Tafel, dabei geht die Designerin und Keramikmeisterin mit formal höchst anspruchsvollem Design an die Grenzen des handwerklich Machbaren. Die Manufaktur fertigt ausschließlich in Handwerksbetrieben in Deutschland und wurde bereits mehrfach mit diversen Designpreisen ausgezeichnet. www.heringberlin.com Frau Lehmann, erinnern Sie sich an Ihre erste Begegnung mit Johannes King? Aber klar. Johannes King war der erste Koch, der das Porzellan von Hering Berlin zu sehen bekommen und zuerst zugeschlagen hat, quasi der Mann der ersten Stunde! Eigentlich wollte er Silbergeschirr, die Empfehlung von uns war aber, davon abzuweichen, da Silber schwer im alltäglichen Gebrauch zu händeln ist. Er wollte aber partout nicht davon abweichen. In stetiger Zusammenarbeit haben wir dann für Ihn das Silbergeschirr "tauglicher“ gemacht und er liebt es bis heute. Und inzwischen sind Sie auch freundschaftlich verbunden...? Es hat zwar lange bis zum "Du“ gedauert, aber Johannes wurde wegen seiner ehrlichen und authentischen Art von Anfang an geschätzt und sehr gemocht. Über die Jahre hat man sich dann besser kennengelernt und an der Inszenierung von Hering Berlin in seinem Kochbuch, die so toll geworden ist, zeigt uns immer wieder, wie gut er uns kennt und Hering Porzellan verstanden hat. Shooting Hering Berlin in den DünenAlso alles in Allem eine super Geschäftsbeziehung? Es ist eine absolute WIN/WIN-Situation! Wir fühlen uns rundum wohl bei Johannes King. Er ruft dann auch an uns sagt "Shootet euer neues Geschirr doch bei uns, bis da und da hin dürft ihr auf die Düne, dann habt ihr gleich die Nordseeluft in der Nase!“ Da geht es nicht um das reine Interesse am Geld, sondern dass die Geschäftsbeziehung auf Vertrauen basiert und man sich schon so lange kennt und deshalb auch die Zusammenarbeit sehr schätzt und natürlich auch um den Spaß bei der ganzen Sache! Johannes King und Hering Berlin passen auch wirklich gut zusammen. Da gibt es bestimmt auch viele Synergien für beide Seiten ..?King kocht bei Hering Berlin Unbedingt! In unserem Flagshipstore in Berlin liegen die Kochbücher im Schaufenster, davon weiß Johannes King gar nichts, aber die Leute kommen rein und kennen das Geschirr. Wir brauchen immer nur fragen, ob sie bei Johannes King waren und es kommt immer ein "ja! Wenn einer sich Gastgeber nennen darf, dann er. In der neuen Imagebroschüre ist ein ganzseitiges Bild von Frau Hering und Johannes als Aufmacher, weil er so wichtig für uns ist, wir können nur die höchsten Loblieder auf ihn singen. Sie entwickeln ja auch spezielle Produkte für die Anforderung an Johannes Kings Sterneküche, sind das Extrawürste nur für ihn? Ja, ein bisschen schon. Aber Johannes nimmt z.B. nicht, wie viele andere Köche, Leihgeschirr, sondern er kauft 80 Teller persönlich bei uns in Berlin und juckelt damit durch die Republik, das ist einfach erstaunlich! Er macht es so konsequent, im Gegenzug sagt er "ich brauch das und das Produkt“ und wir helfen ihm dann natürlich dabei auch wirklich gerne. Boullabaise a la King angerichtet bei hering berlinErzählen Sie uns von Ihrem schönsten Erlebnis mit Johannes King? Einmal waren wir auf Sylt und ich musste einen Tag früher abreisen. Johannes meinte, dass das ja nicht sein kann und ich viel verpassen würde, vor allem das Essen. Dann klingelte es kurze Zeit darauf an unserer Tür in Berlin und jemand brüllt "Pizzaservice“, da stand dann unangekündigt der Johannes da mit einem Stapel Styropor-Boxen und hatte seine Bouillabaisse à la King dabei! Und dann hat er uns noch beigebracht wie man die Sylter Royal Austern knackt! Er war zufällig seinen Sohn besuchen, der in Berlin studiert und dachte sich, er kommt bei uns vorbei, damit wir das Verpasste nachholen können, das hat so einen Spaß gemacht, unglaublich.    

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