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Johannes King: „Sommerhonig: Jeder Löffel ein Genuss“

Regional, biologisch, authentisch: Familie Hock züchtet eine traditionelle Landschweinrasse auf ihrem Bauernhof in der Nähe von Sylt und produziert daraus Delikatessen. Die Leberwurst vom Hockmannshof gehört zu Johannes Kings Lieblingsprodukten.weiterlesen ...

Regional, biologisch, authentisch: Familie Hock züchtet eine traditionelle Landschweinrasse auf ihrem Bauernhof in der Nähe von Sylt und produziert daraus Delikatessen. Die Leberwurst vom Hockmannshof gehört zu Johannes Kings Lieblingsprodukten.

Kaum ein anderes Produkt erinnert mich so an meine Kindheit im Schwarzwald wie Honig. Und das nicht nur wegen der Stiche, die mir die Bienen regelmäßig verpassten. Schon als kleiner Junge musste ich mit ins Bienenhaus, Aufsätze oder Brutkästen festhalten und auf der Honigschleuder sitzen, damit sie beim Schleudern nicht umfiel. Das sogenannte "Abgedeckelte“ haben wir Kinder wie Kaugummi gekaut, das Wachs wurde anschließend in einem alten Einmachglas gesammelt, um daraus Kerzen zu gießen. Was an frisch Abgedeckeltem übrig war, bekam ein Heilpraktiker, der damit Pollenallergiker desensibilisierte.

Respekt vor der Natur

Bei uns zu Hause gab es Blütenhonig, Sommerhonig und Waldhonig von abgezupften blühenden Tannenspitzen. Wenn es die Natur und die Bienen besonders gut mit uns meinten, konnte mein Vater sortenreine Honige vom Raps, von Sonnenblumen und Kirschblüten ernten. Purer Genuss, absolut unverfälscht und ein herrlich schmackhaftes Spiegelbild des Naturkreislaufes. Ich bin meinem Vater, der über 65 Jahre Landwirt und Imker war, sehr dankbar, dass er mir sein Wissen weitergegeben und mich damit den Respekt vor der Natur gelehrt hat. Was heute vieler Orten als Honig angeboten wird, hat leider nichts mehr mit dem Honig meiner Kindheit gemeinsam. Billige Supermarktware, verfälscht, mit Zusatzstoffen verlängert und aufgezuckert, bestimmen das ganze Jahr über weitgehend den Markt. Der natürliche Lebensraum der Bienen wird zerstört, genmanipuliertes Saatgut, Pestizide und chemischer Dünger sind für das Bienensterben verantwortlich, dessen Ausmaß und Langzeitwirkung wir noch gar nicht komplett überschauen können.

Bienen als Hauptdarsteller

Eine Tatsache ist aber, dass Bienen für die Landwirtschaft ungemein wichtig sind, bestäuben sie doch unsere Feldfrüchte, Obstbäume und Gemüsepflanzen. Sterben die Bienen, können die Pflanzen sich nicht mehr vermehren. Sterben die Pflanzen, haben die Bienen wiederum keine Nahrung. Ein Teufelskreis, der durchbrochen werden muss. Da verzichte ich lieber ein paar Monate im Jahr auf Honig und freue mich auf den Sommerhonig: jeder Löffel ein Genuss und ein Geschenk der Natur an uns. Heute stellt unser Imker Marcel bei uns an der Nordsee eigenen Honig her: Seine fleißigen Bienenvölker in Morsum liefern uns Kings Sylter Honig.   Leckere Rezepte mit Honig finden Sie in meinem Buch "Das Kochbuch von Land und Meer“.

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